Junk Journal starten

Junk Journaling für Anfänger

Wenn du neu im Junk Journaling bist, kann es ein wenig überwältigend sein. Viele Fragen stellen sich: Welches Material kann ich verwenden? Wie bindet man ein Buch? Wie macht man ein Cover? Welche Farben sind geeignet? Welche besonderen Techniken gibt es? Was bedeuten all die Fachbegriffe? Aber keine Sorge, mit ein paar Tipps und Tricks kannst du schnell ein erfolgreicher Junk Journal Junkie werden! Und glaub mir – dieses Hobby kann süchtig machen! 🙂

Ein genähter Schmetterling auf einer dreieckigen Tasche, die aus Tetrapak gefertigt wurde.

Junk Journaling ist eine kreative Möglichkeit, ein Tagebuch zu führen und Erinnerungen aufzuzeichnen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Tagebuch, das nur Text enthält, bietet ein Junk Journal Platz für Bilder, Skizzen, Zitate, Tickets und andere kleine Schätze, die man im Alltag sammelt. Es ist eine kreative und vielseitige Methode, um Erinnerungen und Alltagsgegenstände auf eine neue Art und Weise zu verarbeiten. Es ist eine Art von Scrapbooking, die darauf abzielt, ungewöhnliche Materialien und Gegenstände zu verwenden, um ein einzigartiges, künstlerisches Buch zu erstellen.

Und das sind deine ersten Schritte auf dem Weg ins kreative Junk oder Art Journaling:

  • Sammle Materialien
    Der erste Schritt beim Junk Journaling ist das Sammeln von Materialien. Hier kannst du wirklich kreativ werden und alles sammeln, was dir in die Hände fällt. Alte Briefe, Tickets, Zeitungsartikel, Fotos, Notizen, Stoffe*, Bänder, Knöpfe*, getrocknete leere Teebeutel, Perlen*, Sticker*, Bilder aus Zeitschriften, Textschnipsel, alte Bücher – alles kann verwendet werden. Durch das Sammeln von Materialien können unerwartete Kombinationen und Designs entstehen.
  • Finde einen Fokuspunkt oder ein Thema
    Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, sich auf einen Fokus zu konzentrieren. Es kann eine bestimmte Reise, ein Jahr, eine Farbe oder ein Thema sein, das dich interessiert. Durch die Konzentration auf einen Fokus kannst du dein Junk Journal zielgerichteter gestalten. Das ist gerade für Anfänger sehr hilfreich.
  • Plane dein Layout – zumindest ein bisschen
    Bevor du mit deinem Junk Journal beginnst, ist es sinnvoll, ein Layout zu planen. Du solltest bedenken, welche Materialien du verwenden möchtest, wie sie angeordnet werden sollen und welche Art von Papier oder Buch du verwenden möchtest. Natürlich kannst du dir auch überlegen, wie groß dein Journal werden soll, ob du ein weiches Softcover (Einband) oder ein stabiles Hardcover (fester Pappeinband) oder sogar ein sogenanntes “Altered Book” (verwandeltes Buch) haben möchtest.
  • Lass deiner Kreativität freien Lauf
    Einer der besten Aspekte des Junk Journalings ist die künstlerische Freiheit, die damit verbunden ist. Es gibt keine Regeln, was du tun oder nicht tun sollst. Experimentiere mit verschiedenen Materialien, Farben und Texturen und lass deiner Kreativität freien Lauf! Alles ist erlaubt, es gibt keine Junk Journal Polizei! 🙂
  • Lass dir Zeit
    Das Junk Journaling kann zeitaufwändig sein, aber es soll auch eine Freude sein und dir Spaß machen. Versuche, es langsam anzugehen und arbeite in deinem eigenen Tempo. Es kann hilfreich sein, kleine Ziele zu setzen und diese nach und nach zu erreichen. Du musst kein ganzes Journal an einem Tag fertigstellen.
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Insgesamt ist Junk Journaling eine unterhaltsame und einfallsreiche Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren und kreativ zu sein. Mit ein wenig Übung und Experimentierfreude wirst du schnell ein erfolgreicher Junk Journal Junkie sein. Viel Spaß beim Ausprobieren!